Liebe bosb-Menschen,

Wir hatten dazu ja schon berichtet: Das BMFTR möchte nach längeren Gesprächen nun eine Studie fördern, um die Digitale Souveränität von Hochschulen in Studium und Lehre zu untersuchen. Projektträger ist VDI/VDE und wir haben die Gesellschaft für Informatik gewonnen, den Antrag für die Studie zu schreiben und die Studie dann nach Zuschlag durchzuführen. Wenn alles klappt, ist der Studienzeitraum ca. März-September 2026. Das Fördervolumen liegt bei ca. 150K.

Wir hoffen, dass die Studie zu dem Ergebnis kommt, dass strategische und koordinierte Investments in OSS für Studium und Lehre bisher unterbelichtet, aber enorm wichtig für die Hochschullandschaft sind. 

Die GI hat nun eine erste Skizze für den Projektantrag geschrieben. Deadline ist der 15.01., ab dem 05.01. wird dann intensiv an dem Antrag gearbeitet. Jedes Feedback bis dahin ist hilfreich. Zentrale Fragen sind u.a.:

A) Welche anderen Studien sind euch schon untergekommen? Insbesondere Erhebungen, welche Software an Hochschulen in welchem Umfang im Einsatz ist, sind hilfreich.
B) Fehlt aus eurer Sicht ein zentraler Aspekt, der für eure Arbeit an den Hochschulen wichtig ist, aber bisher in der Skizze nicht ausreichend bearbeitet wird?
C) Fallen euch Forschende ein, die zu diesen und ähnlichen Themen bereits geforscht haben? Diese könnten wir u.U. auch beratend mit einbeziehen.
D) Welche Hochschulen haben nach eurer Einschätzung z.B. Fähigkeiten im Controlling, können recht genau ausweisen, wie sich für sie Lizenz-, Betriebs-, Support- und Entwicklungskosten in Studium und Lehre ausweisen? Welche Hochschulen fahren bewusst einen "No Open Source" Ansatz und wären entsprechend auf allen Dimensionen von Digitaler Souveränität ein gutes Vergleichsobjekt zu einer eher OSS-orientierten Hochschule? 

Die Skizze liegt im derzeitigen Stand hier auch in der HU-BOX: https://box.hu-berlin.de/smart-link/aea456e4-a229-4476-9078-1b149898b50f/

Es geht derzeit eher noch um die groben Linien als um Form oder Details. Kommentiert sehr gern im Dokument, bei konkreten Rückfragen ist sicher aber auch E-Mail hilfreich. Jede Idee und jeder Hinweis hilft, besten Dank dafür!

Viele Grüße!
Christian